Bernd Müller

Ortsteilbürgermeister Aga Mitglied des Geraer Stadtrates


 
...für Gera und den Ortsteil Aga
mit den Orten Kleinaga, Großaga, Seligenstädt, Reichenbach und Lessen
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Wird man als Ortsteilbürgermeister gefragt, was man sich denn für das neue Jahr vorgenommen hat, ist das Angesichts der Corona Pandemie noch schwieriger zu beantworten als in der Vergangenheit. Fragt man im Rathaus nach Investitionen

erfolgt maximal ein Achselzucken. Geld ist in Gera schon immer rar und die Ländlichen Ortsteile haben da eher die Stellung eines zu duldenden Übels eingenommen.

Wie schon in meinem Jahresrückblick erwähnt, sind die Traditionellen Veranstaltungen wichtiger Bestandteil des ländlichen Lebens. Es ist aber davon auszugehen, dass auch in diesem Jahr keine bzw. diese nur mit Einschränkungen durchgeführt werden können. Jedoch bin ich mir sicher, dass unsere Vereine einen Plan in der Tasche haben, sollte die Ampel doch irgendwann wieder auf Grün geschalten werden.

Zu Beginn des Jahres hat sich gleich eines unserer großen Probleme offenbart.

Die Zuckerrübentransporte sorgten insbesondere in der Straße der Freundschaft, verursacht durch den desolaten Zustand, in den Nachtstunden für Ohrenbetäubenden Lärm. Zwar sorgten die Transporte für Schlaflose Nächte, aber die Anzahl derjenigen, welche mangels Fußwegen in Nachbars Garten springen mussten, hielt sich dadurch in Grenzen. Laut Rathausspitze sollen wohl in diesem Jahr lediglich in der Innenstadt Sanierungen an Straßen erfolgen, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Die Nutzer der Straßen zahlen Steuern und die Aufgabe der Politik ist und bleibt es dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen. In diesem Jahr ein Teilstück der Straße der Freundschaft zu sanieren muss Ziel sein, unabhängig von den zusätzlich zu erwartenden Verkehrsströmen durch die Ansiedlungen im IG Cretzschwitz.

Das Bauprojekt rund um die ehemalige Schule in Kleinaga soll dieses Jahr starten. Notwendige Grundstücksregelungen zwischen Vorhabenträger und der Stadt Gera sind immer noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der Verzögerung und den damit einhergehenden Preissteigerungen in der Baubranche befindet sich das Vorhaben nochmals auf dem Prüfstand, ein Abriss und Neubau als mögliche Variante wird neben den ursprünglichen Plänen des Umbaus betrachtet.

Ein „Dauerbrenner“ sind die Bauruinen. Diese sind schlicht und ergreifend Schandflecke und stellen immer eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar, insbesondere für spielende Kinder. Welches Kind lässt sich denn von einem Sperrband oder Hinweisschild abbringen diese „Abenteuerspielplätze“ zu erkunden? Der Gesetzgeber sieht es wie so oft ganz anders. „Uns sind die Hände gebunden“ heißt es auf Nachfrage immer. Also, was bleibt ist der Weg mit den Eigentümern ins Gespräch zu kommen, um z.B. die Möglichkeiten von Nachnutzungen zu erörtern. Damit haben wir begonnen und werden es weiter verfolgen. Hilfreich wäre eine Unterstützung der Verwaltung, davon sind wir aber in Gera Meilenweit entfernt. Die längstens überfällige Fortschreibung des Flächennutzungsplanes könnte ein wichtiger Baustein zur Lösung derartiger Probleme sein. Sich als Ortsteilrat in diesem Zukunftsweisenden Planungsprozess aktiv einzubringen haben wir uns auf die Agenda geschrieben.   

Nun, zu tun gibt es genug, der Kampf geht weiter!  

Ihr Bernd Müller

0174 – 3477085

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An der Froschweide 2A
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Gera - Kleinaga
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07554
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