Bernd Müller

Ortsteilbürgermeister Aga Mitglied des Geraer Stadtrates


 
...für Gera und den Ortsteil Aga
mit den Orten Kleinaga, Großaga, Seligenstädt, Reichenbach und Lessen
image
VITA
persönliche Angaben
image
Interview
Und plötzlich war ich Bürgermeister
image
Dafür stehe ich
bodenständig für unsere Heimat
Salient
image
Engagements
Funktionen + Vereine
image
Ihre Meinung
ist mir wichtig

Das Jahr 2012 wird sicher wieder ein Ereignisreiches auch für uns Agaer, dies nicht nur wegen der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl. Die Diskussionen zur geplanten „Standortschießanlage" im Zeitzer Forst, der Antrag zur Errichtung einer Windenergieanlage bei Seligenstädt, die mögliche Ansiedlung einer JVA in Kleinaga und die drohende Schließung unserer Schule erregen die Gemüter. Im Rahmen der Dorferneuerung ist eine Maßnahme in Großaga, Forststraße, in der Vorbereitung. Die Standortschießanlage war Inhalt mehrerer Veranstaltungen, angemerkt sei an dieser Stelle nochmals, dass dieses Vorhaben dem Ortsteilrat weder zur Kenntnis noch zur Beratung vorlag.Nunmehr sind wir in Abstimmung mit Vertretern der Bürgerinitiative „Kein Schuss im Zeitzer Forst" bemüht, deren Bedenken und somit auch Belangen von Anliegern im Nachgang nicht nur zu hinterfragen, sondern bereits gefertigte Gutachten auf deren Vollständigkeit in Bezug der Untersuchungen zu prüfen. Die geplante Windenergieanlage soll eine Nabenhöhe von 138 m und einen Rotordurchmesser von 82 m haben. Allein daran kann jeder erkennen, dass es zu nicht unbedeutenden Beeinträchtigungen kommen wird, allein in Anbetracht des Schattenwurfes. Der Ortsteilrat hat die Vorlage in die Verwaltung zurückverwiesen, da z.B. die Aussagen in Bezug Beeinträchtigung von Gebäuden in den Plänen nicht eindeutig zu erkennen sind und der Standort liegt außerhalb der im Raumordnungsplan ausgewiesenen Fläche. Zur geplanten JVA für Thüringen und Sachsen hatte ich einen Termin beim Justizminister, um zum einen die Situation in Aga zu erörtern und zum anderen war ich um Informationen bemüht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es noch keine konkreten baulichen Planungen und noch keine abschließende Entscheidung zum Standort (2 in Sachsen, in Thüringen Aga u. Korbußen). Angestrebt wird eine Inbetriebnahme im Jahr 2017, heißt, nach Schaffung der haushaltrechtlichen Voraussetzungen müsste spätestens 2013 mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Die gemeinsame JVA soll auf insgesamt 940 Haftplätze, einschließlich 80 Haftplätze im offenen Vollzug ausgelegt werden und soll zuständig sein für Untersuchungshaft, Strafhaft mit einer mittleren Strafdauer bis zu 5 Jahren und Ersatzfreiheitsstrafen. In der JVA wird es insgesamt 406 Beschäftigte geben. Eine Ansiedlung dieser Art würde auch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen zur Folge haben, welche sicher auch für das Umfeld positive Auswirkung hätte. Zur Schule Aga sei bemerkt, dass ein Kooperationsvertrag mit dem Biohof Aga abgeschlossen wurde. Die Kinder haben dadurch die Möglichkeit, Naturnahen Unterricht erleben zu dürfen, dies umso mehr, da mittlerweile der „Hain" durch die Lebenshilfe gekauft wurde. Der Wald ist jetzt Bestandteil des Biohofes, gemeinsam mit unserer Schule werden unter anderem Naturlehrpfade angelegt.

Am 22. April sind die Oberbürgermeisterwahlen, nehmen Sie bitte ihr Recht wahr und nehmen damit wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung unserer Stadt und vor allem Agas. In Bezug auf unsere Schule kennen Sie die Lage, am Wahltag haben wir die Chance daran noch etwas zu ändern.

Ein frohes Osterfest wünscht Ihnen

Herzlichst, Bernd Müller

Ortsteilbürgermeister Aga

Kommentare   

-1 # fragwürdige Behauptungen des Ortsteilbürgerm eistersAndreas Schubert 2012-04-18 22:44
Sehr geehrter Herr Müller,

auch durch ständiges Wiederholen wird Ihre Behauptung "Die Standortschießa nlage war Inhalt mehrerer Veranstaltungen , angemer kt sei an dieser Stelle nochmals, dass dieses Vorhaben dem Ortsteilrat weder zur Kenntnis noch zur Beratung vorlag." nicht rückwirkend die Tatsachen verändern können, auch wenn Sie sich das noch so sehr wünschen...
Ihre oben zitierte Behauptung könnte - rein theoretisch - nur dann richtig sein, wenn Sie gleichzeitigt der Stadtverwaltung eine glatte Lüge in der Beantwortung der Anfrage der Fraktion DIE LINKE (siehe Beitrag unter Presseerklärung des Ortsteilrates Aga vm 10.03.2012) unterstellen würden, die sich jedoch mit Sicherheit auf die Protokolle der Ortsteilratssit zung von 2003! stützt. Also noch mal Anfrage und Beantwortung (alles online verfügbar) nachlesen Herr Müller ;-).
Mit freundlichem Gruß
Andreas Schubert, DIE LINKE. Gera
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

0174 – 3477085

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Adresse

An der Froschweide 2A
An der Froschweide 2A
Gera - Kleinaga
Gera - Kleinaga
07554
07554