Unter dem TOP "Informationen des OTBM" erklärte Herr Müller, dass zur Thematik Einrichtung einer 30 km/h Zone bzw. Abschnittes in der Straße der Freundschaft man sich dazu verständigte, dies direkt mit dem beauftragten Planungsbüro zur Straßensanierung abzustimmen. Hierzu wurde verabredet, erst den Abstimmungstermin im Tiefbauamt am 13. Mai 2026 abzuwarten.
Am „Campingplatz“ Aga gibt es derzeit für Busfahrgäste lediglich nur Haltepunkte. Gewünscht wird seit geraumer Zeit ein FGU im Bereich der Einfahrt zum Campingplatz. Seitens des RVG wurde eine Unterstützung bereits zugesichert. In der Seligenstädter Straße ist insbesondere für den Schülerverkehr ein Haltepunkt am Abzweig Waldseestraße eingerichtet. Auch hier besteht der Wunsch nach einem FGU. Da eine Errichtung aus Platzgründen nicht möglich ist, könnte dieser im Bereich E.-Thälmann-Siedlung errichtet werden. Hierzu teilte der Abteilungsleiter Straßenbau, Herr Prill mit, dass unser Anliegen Gegenstand verwaltungsinterner Bemühungen ist. Es wird geprüft, wie die Maßnahme im Sommer nächsten Jahres umgesetzt werden kann. Mindestanforderungen an Barrierefreiheit sollen erfüllt werden.
In der Schulstraße 7 in Großaga sind zwei eingefallene Straßeneinläufe am 16.04.26 gemeldet worden, welche eine Gefahr darstellen. Weder gibt es eine Antwort noch wurde eine Beschilderung an der Gefahrenstelle aufgestellt.
In der Einfahrt zur E.-Thälmann-Siedlung hat sich seit einem Jahr ein Straßeneinlauf gesenkt. Der Schaden sollte im Sommer 2025 behoben werden. Eine Nachmeldung erfolgte zuletzt am 16.04.2026, auch hier gibt es noch keine Rückmeldung.
Das in Aga an allen Straßeneinläufen die Fangkörbe überfüllt sind, wurde der Verwaltung mitgeteilt mit der Bitte um Veranlassung der Reinigung. Gut wäre, dass wie in der Vergangenheit die Reinigungszyklen mitgeteilt werden. Häufiger kontrolliert müssen insbesondere desolate Straßen, da lose Bitumenstücke sowie zerfahrene Bankette bei jedem Regenereigniss die Fangkörbe füllen.
Bürger fragten an, welche Bedeutung die blau markierten Holzpfähle entlang der OD-Straße in Reichenbach haben. Eine Nachfrage hierzu am 15.04.26 blieb unbeantwortet.
Wie bekannt, wurde der Teich in der Forststraße im Januar entschlammt. Nach Beendigung hat die ausführende Firma ein Teilstück der Forststraße (Aufstellstrecke Bagger und LKW) aufgearbeitet und mit Frostschutz aufgefüllt und verdichtet. Nun haben Anwohner angefragt, ob die Stadt Gera den Rest der Strecke (Nr. 37 bis 40) ebenso instand setzen kann. Der aktuelle Zustand ist desolat. Eine diesbezügliche Anfrage vom 12.04.26 wurde noch nicht beantwortet.
In Lessen, unterhalb Nr. 22, wurde der offene Graben nach Instandsetzungsarbeiten (Verrohrung) durch den ZVMA verschlossen. Nunmehr können die Oberflächenwasser nicht mehr abfließen. Hier muss ein Einlauf installiert werden, welcher an den vorhandenen Kanal angeschlossen werden kann. In Lessen Nr. 6 fließen die Oberflächenwasser der Straße in das Grundstück. Aus meiner Sicht ist die Stadt für einen ordnungsgemäßen Ablauf in der Verantwortung. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Wassergraben, welcher eine Ableitung ohne hohen Aufwand ermöglicht.
Bezüglich einer Ausweichbucht im Bereich der OE Lessen besteht aus Sicht des OTR die Möglichkeit, diese ortsauswärts rechts einzurichten. Damit würde ein Befahren bei Begegnungsverkehr nicht mehr notwendig und die Straßenverschmutzung kann verhindert werden. Gern würden Mitglieder des OTR dies mit Entscheidungsträgern vor Ort besprechen. Die Anfragen Lessen betreffend wurden am 09.04.26 an die Verwaltung weitergeleitet, auch hier gibt es keine Rückmeldungen.
Wie bekannt, wurde 2025 in der Hainstraße Nr.28 und 30 eine Sickergrube durch die Fa. TSI errichtet. Verabredet war, dass durch den Bauhof 2025 die Fläche um die Sickergrube mit Splitt überarbeitet wird. Bis dato steht dies noch aus, mittlerweile stehen wieder nach Niederschlägen große Pfützen. Eine Antwort auf die Nachfrage vom 09.04.26 liegt noch nicht vor.
Eine Bürgerin aus Seligenstädt hat den Vorschlag unterbreitet, im Bereich der „Alten B2“ 2 Papierkörbe aufzustellen. Eine Antwort steht noch aus.
Zur Thematik Schlaglochflickungen gab es seitens der Stadt die Aussage, dass ein Auftrag für Gera Nord an die Firma TSI Anfang April ergehen soll. Auf Nachfrage, wann in Aga mit den Arbeiten zu rechnen ist, gab es keine Rückmeldung.
Im Bereich der „Alten B2“ mussten wiederholt illegale Ablagerungen festgestellt werden. Die im Graben befindlichen Schlachtabfälle eines Schafes wurden nach Meldung an die Stadtverwaltung umgehend beräumt. Leider erfolgte wenige Tage später eine weitere illegale Entsorgung von toten Hühnern.
Im nächsten TOP wurde über die Beschluss-Vorlage DS-Nr. 19/2026 Ortspauschale 2026 hier: Verwendung der Ortspauschale 2026 – Ortsteil Aga beraten und beschlossen.
Herr Müller stellt den Beschlussvorschlag zur Verteilung der Mittel vor, welcher vorab den Mitgliedern per Mail zugestellt wurde.
- Feuerwehrverein Kleinaga e.V. 400,00 EUR
- SV Aga e.V. 400,00 EUR
- Kampfsportverein Aga e.V. 350,00 EUR
- Schützengesellschaft zu Großaga e.V. 350,00 EUR
- Heimatverein Aga e.V. 610,00 EUR
- Rassegeflügelzüchter Aga e.V. 300,00 EUR
- Lessener Dorfverein e.V. 350,00 EUR
- Maibaumsetzer Reichenbach 350,00 EUR
- Maibaumsetzer Großaga 350,00 EUR
- Maibaumsetzer Kleinaga 350,00 EUR
Gesamt: 3.810,00 EUR
Die Vorlage wurde bei einer Gegenstimme beschlossen.
Die nächste Ortsteilratssitzung findet am 11. Juni 2026 um 18:30 Uhr im Schulungsraum der FW Gera-Aga, Reichenbacher Straße 8A, statt.
Bernd Müller