Ortsteilbürgermeister Aga Mitglied des Geraer Stadtrates
Gera. Als „völlig benachteiligt“ sieht sich der Geraer Ortsteil Aga durch die Windenergiepläne der Regionalen Planungsgemeinschaft Ostthüringen. Seine Bedenken und Argumente hat der Ortsteilrat Aga jetzt in einer Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans zur „Windenergie und Sicherung des Kulturerbes“ zusammengefasst.
Der Geraer Ortsteil Aga gehört neben Söllmnitz, Ernsee und Unterröppisch zu den Gebieten in Gera, für die der Regionalplanentwurf potenzielle Windvorranggebiete vorsieht. Dabei liegt das größte Gebiet, in dem laut Planentwurf Windenergieanlagen errichtet werden könnten, im Ortsteil Aga.
Der Ortsteilrat Aga lehnt die geplante Prüffläche für das Windvorranggebiet W5 „in Lage und Größe ab“. Seine Argumente: „Die Belange Naturschutzgebiet ,,Rödel“, die
Ausgleichsmaßnahmen der Adelheid Meißner GmbH in den Tongruben sowie die Ausgleichsmaßnahme der Stadt Gera sehen wir nicht berücksichtigt.“
Der Bestand am Rotmilan im gesamten Areal würde stark gefährdet. Die Schießsportarena im Gelände der Tongruben werde „durch den zu erwartenden Schattenwurf in ihrer Nutzung beeinträchtigt“. Das BTZ – Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Ostthüringen, insbesondere das Internatsgebäude, würde in seiner Nutzung durch Geräuschimmissionen beeinträchtigt. Kritisiert wird auch, dass der Mindestabstand zum Wohnhaus Nr. 13 in der Agaer Ortschaft Seligenstädt nicht eingehalten werde.
Zu seinem 35-jährigen Dienstjubiläum als ehrenamtlicher (Ortsteil-)Bürgermeister in Gera-Aga erhält Bernd Müller (links im Bild) Glückwünsche von Oberbürgermeister Kurt Dannenberg. (Foto Angelika Munteanu)
Gera. Bernd Müller ist sichtlich gerührt, als er zur Einwohnerversammlung in Aga einen großen Präsentkorb vom Ortsteilrat und die Glückwünsche des Oberbürgermeisters Kurt Dannenberg (CDU) erhält. An jenem Tag ist es 35 Jahre her, dass Bernd Müller zum Bürgermeister von Aga gewählt wurde.
Später erzählt er im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich habe mich riesig gefreut, dass unser Ortsteilrat und der OB daran gedacht haben.“ Müller ist damit der dienstälteste (ehrenamtliche) Wahlbeamte in der Stadt und inzwischen auch einer der Dienstältesten in ganz Thüringen. Mittlerweile ist er 66 Jahre, „da fängt das Leben bekanntlich erst richtig an“, scherzt Müller. Tatsächlich wollte er sich schon vor mehr als einem Jahr allmählich aus der Kommunalpolitik zurückziehen. Aber irgendwie halte das Ehrenamt jetzt noch frisch.
Seinen Sitz im Stadtrat in der damaligen Fraktion der Liberalen hatte er Ende 2023 an eine Nachfolgerin abgegeben, die junge Anne Kathrin Hildebrand war für ihn nachgerückt. Zur Ortsteilbürgermeister- Wahl im Mai 2024 wollte er es dann doch noch einmal wissen. Aber nur, weil sich kein geeigneter jüngerer Bewerber für das Ehrenamt in dem großen Ortsteil gefunden habe, sagt Müller im Nachgang. Sonst hätte er vielleicht doch eine Gangart langsamer eingelegt.
Nach erfolgter Bestätigung der Niederschrift vom 24. April 2025 wird über den Verlauf und dem Ergebnis der Einwohnerversammlung vom 18.06.2025 gesprochen.
Die Besichtigung der Schadstoffdeponie anlässlich des Tages der offenen Baustelle war sehr interessant. Die Gäste konnten sich umfassend und detailliert über die Sanierung informieren. Hier muss den Verantwortlichen des AWV Ostthüringen sowie der Bauausführenden Firma TIWAS ein Dankeschön ausgesprochen werden.
In der darauffolgenden Einwohnerversammlung hat der OB den Verfahrensablauf zum Entwurf des Regionalplans Teil „Windenergie und Sicherung des Kulturerbes“ umfassend erläutert. Eine offizielle Veröffentlichung der Planung ist derzeit für den 7. Juli 2025 vorgesehen, daran würde sich der Verfahrensbeginn der Auslegung ab dem 14. Juli 2025 anschließen, welches sich bis zum 15. September 2025 erstrecken würde. Danach würde die Auswertung der eingereichten Stellungnahmen bzw. Einwände erfolgen.
Der anschließenden Diskussionsrunde konnte entnommen werden, dass sich bis auf einen Redebeitrag alle weiteren Wortmelder gegen die Vorranggebiete in Aga ausgesprochen haben. Unbeantwortet blieb, inwiefern bei einem möglichen Bau von WEA der Ortsteil Aga profitiert. Aktuell wird sich immer auf das „Solidarprinzip“ bezogen, dies interrisiert aber die Betroffenen nicht. Hinzu kommt, dass sich die Stadt Gera in den vergangenen 30 Jahren nie an Absprachen gehalten hat. Ein Vertrauensvorschuss kann da eher nicht erwartet werden.
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Nach erfolgter Bestätigung der Niederschrift vom 20. März 2025 informiert Herr Müller, dass in Großaga in der Schulstraße nach Beendigung der Tiefbauarbeiten der endgültige Deckenschluss hergestellt wird und bis zum 07.05.25 abgeschlossen sein soll.
Weiterlesen: Aktuelles vom Ortsteilrat – Sitzung vom 24.04.2025
Mit der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht in der Nacht vom 08. auf den 09. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. 80 Jahre nach dem historischen Ereignis
Nach der Bestätigung der Niederschrift aus der letzten Sitzung im Januar informierte der OTBM, das der Gewässerunterhaltungsverband (GUV) seitens der Stadt Gera den Auftrag erhalten hatte, eine umfangreiche Gehölzpflegemaßnahme
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In der ersten Sitzung des OTR im neuen Jahr lagen keine Vorlagen zur Behandlung und Abstimmung vor. Der Ortsteilbürgermeister gab folgende Informationen: Bezüglich der Anfrage von Herrn Herling hat der RVG
Weiterlesen: Aktuelles vom Ortsteilrat – Sitzung vom 23.01.2025
Nach der Bestätigung der Niederschrift vom 08. August 2024 folgten unter TOP 2 die Informationen durch den Ortsteilbürgermeister. Herr Müller informiert, über die instandgesetzte Bank am Rondell auf dem Marktplatz in Großaga. In Lessen wird in Kürze die neue Trafostation am festgelegten Standort errichtet.
Weiterlesen: Aktuelles vom Ortsteilrat – Sitzung vom 07.11.2024
Kurz vor dem Erörterungstermin zur möglichen Ansiedlung einer Batterie Recyclingfabrik im Industriegebiet Gera-Cretzschwitz hat die Genehmigungsbehörde ihre Antworten zu den wichtigsten Fragen veröffentlicht.
„Nicht nur in der Innenstadt, auch in Ortsteilen der Stadt Gera soll im kommenden Jahr die marode Infrastruktur erneuert werden“, dies konnte man zumindest am 17.10.24 der OTZ entnehmen.
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